JU verwundert über Moral der SPD

BURGLENGENFELD. „Es wurde bereits viel gesagt, aber noch nicht von mir.“ Dieses Sprichwort sieht die Junge Union Burglengenfeld um Stadtrat und Vorsitzenden Christoph Schwarz bei der SPD bestätigt. Ohne Moral und Besinnung wird nicht nur bei der letzten Stadtratssitzung vor dem Hochfest Weihnachten, sondern auch beim Jahresrückblick der Sozialdemokraten agiert. Diskussionsstoff bereitete vergangene Sitzung die Fällung der beiden Linden an der Kapelle in Mossendorf. Obwohl die Fällung sogar von den Mossendorfern selbst als notwendig angesehen wurde, agierte die SPD mit unprofessionellen Wortmeldungen gegen die Fällung. Ein Stadtrat der Grün-Roten Fraktion bezeichnete die notwendige Fällung zur Minderung eines Risikofaktors sogar als „peinlich“. Peinlich findet die JU eher diese Aussage und den Profilierungsdrang der roten Fraktion. Dass die SPD nicht aus Fehlern lernt, sieht man deutlich an der Rede des SPD-Vorsitzenden Dantl. Dieser redet davon, wie wenig von Thomas Gesche umgesetzt wird. Dabei vergisst er anscheinend das wichtigste: Den Kassensturz. Dieser gilt als wichtigste Grundlage für alle zukünftigen Entscheidungen. Zum Wohle der Stadt Burglengenfeld kann nicht ins blinde hinein Geld investiert werden, ohne zu wissen, ob man das auch wirklich kann. Dantl möchte zwar den Anschein erwecken, dass dies Gesches Schuld sei. Er sollte sich lieber einmal überlegen und grübeln, wer an dieser Situation Schuld ist. Sicher war in den letzten 24 Jahren nicht alles schlecht, aber klar ist, dass sich die schwerwiegenden Fehler und Altlasten aus 24 Jahren nicht in wenigen Monaten beseitigen lassen, was man auch an der verlängerten Prüfzeit der KPMG ablesen kann. Weiter bemängelt Dantl, die CSU bestünde nur aus 2 bis 3 Akteuren. „Da kann man nur den Kopf schütteln“, so Schwarz. „Wenn effektive Arbeit nur an Wortbeiträgen hängen würde, hätte die SPD wahrscheinlich die Nase vorn. Effektive Arbeit sieht bei der CSU jedoch anders aus. Bei den vielen Showanfragen, die die SPD von Sitzung zu Sitzung stellt, frägt man sich schon, ob die SPD keine Telefone besitzt oder ob sie von Emails noch nichts gehört hat. Oft genügt ein kleiner Anruf oder eine Email an den zuständigen Sachgebietsleiter und ein Bürgerwunsch ist effektiv und oft binnen Stunden umgesetzt. Diese Profilierungsansätze, wie auch schon in letzten Sitzungen angedeutet, verdeutlichen nur eins: Die Arbeit des Bürgermeisters Gesche muss besonders gut sein, sonst wären die Diskussionen und Wortbeiträge bei durchaus bedeutenderen Dingen entfacht. Unterstreichen möchte jedoch die JU, dass die SPD der Verwaltung für ihre hervorragende Arbeit dankt. Diesem Dank kann sich die JU nur anschließen. Dies zeugt ebenfalls von einer guten Arbeit unseres JU-Bürgermeisters. Ein Appell richtet die JU an alle Stadträte, sich auf die Arbeit im Stadtrat zu konzentrieren. Eine Kommune sollte keine Parteifarbe kennen, sondern jeder sollte an einem Strang für seine Heimatstadt ziehen.

Christoph Schwarz
Mitglied des Stadtrates
JU-Ortsvorsitzender Burglengenfeld